Eine ökologische Geldanlage vereint Nachhaltigkeit und ein zukunftsorientiertes Investment in beispielsweise erneuerbare Energien oder Recycling. Die Formen des Investments sind sehr vielseitig und es kommen unterjährig immer mehr spezialisierte Firmen im Bereich Ökologie dazu, bei denen man sich als Investor beteiligen kann. Die Ideen sind in der Regel sehr gut, nur fehlt den Unternehmern das Geld zur Umsetzung. Hier kommen der Finanzmarkt und die Kapitalanleger ins Spiel, denn diese stellen dem Unternehmer mit der Idee, das Geld zur Realisierung oder Firmengründung zur Verfügung. Ein Investment in eine ökologische Geldanlage ist somit auch mit Risiko verbunden, denn nicht alle Firmenneugründungen können sich auf Dauer am Markt behaupten. Beteiligen an solchen Projekten und Firmen kann man sich in der Regel durch spezialisierte Finanzprodukte, wie Fonds, Anleihen, Zertifikate und vieles mehr. In den letzten Jahren steht bei der ökologischen Geldanlage das Recycling und somit die Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen im Vordergrund. Durch neue technische Verfahren, die langfristig günstiger werden, lohnt es sich aus beispielsweise Elektroschrott Rohstoffe zurückzugewinnen und wieder in den Produktionskreislauf hereinzubringen. Es gibt bei den Fonds geschlossene und freie, die auch an der Börse frei handelbar sind.

Ökologische Geldanlage in klassische erneuerbare Energien

Ein großen Bereich der ökologischen Geldanlage machen nach wie vor die erneuerbaren Energien aus. Hier beteiligt sich der Anleger an Firmen, die beispielsweise Solaranlagen oder Windräder zur Stromerzeugung bauen, warten und betreiben. Langfristig steigt der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland an und das Wachstum in diesem Bereich ist immer noch groß. Man kann sich auch direkt bei Energieversorgern engagieren, die meistens große kostenspielige Projekte, wie beispielsweise Off-Shore Windparks in der Nordsee bauen und betreiben. Hier ist die Rendite relativ sicher, denn der Staat fördert die erneuerbaren Energien zusätzlich, so dass ein Anreiz zur Expansion besteht. Wer gerne grün investieren möchte, der kann als ökologische Geldanlage auch einen echten Wald kaufen. In Deutschland steht viel Waldfläche zum Verkauf. Die Rendite besteht aus der Holzernte, die alle paar Jahre erfolgt. Die Bewirtschaftung übernehmen auf Wunsch Forstämter für ca. 10% bis 20% des Ertrags aus dem geernteten Holzes.